ESF EU Fond

Fort- und Weiterbildung
bei Bittrich & Bittrich

Wissen ist in vielen Unternehmen die Ressource, die zu mindestens 60 Prozent für die Gesamtwertschöpfung eines  Unternehmens verantwortlich ist.

Gleichzeitig wird die “Halbwertzeit” von erfolgsentscheidendem Wissen leider stetig kürzer.

Die Halbwertzeit bezeichnet in diesem Zusammenhang die Zeit, in der vorhandenes Wissen nur noch die Hälfte wert ist. Schulwissen ist heutzutage noch nach circa 20 Jahren zur Hälfte gültig, Hochschulwissen und berufliches Fachwissen verlieren nach zehn bis fünf Jahren 50 Prozent ihrer aktuellen Bedeutung, die Hälfte des nutzbaren technologischen Wissens “verfällt” nach zwei bis drei Jahren und IT-Wissen besitzt zurzeit nur noch eine Halbwertzeit von weniger als zwei Jahren  (@bibb).

Kleine und mittelständische Unternehmen sind unseres Erachtens heute dann erfolgreich, wenn sie über flache Organisationsstrukturen, viele informelle Kommunikationswege, Flexibilität und die Fähigkeit verfügen, Entscheidungen schnell zu treffen und umsetzen zu können.

Wissen trägt als Faktor zum Erfolg bei, wenn Ihre Mitarbeiter ihr Wissen unternehmensweit zur Verfügung stellen und dieses Wissen dort auch genutzt wird. Die gegenwärtige Realität in kleinen und mittelständischen Betrieben sieht häufig anders aus. Viele Unternehmen gehen fahrlässig mit ihren vorhandenen Ressourcen um, wenn sie kein gezieltes und abgestimmtes Wissensmanagement betreiben. Der BDU (Bund deutscher Unternehmen) hat in einer Studie bei mehr als 100 mittelständischen Unternehmen den Status quo zum Wissensmanagement erhoben. Ergebnis: Die Unternehmen vertrauen bei der Weitergabe von Wissen zu sehr auf informelle Strukturen. Und zwei Drittel gaben an, dass vorhandenes Know-how nicht oder nur eingeschränkt dokumentiert wird. Das bedeutet aber, dass mit einem ausscheidenden Mitarbeiter auch erfolgskritische Kenntnisse verloren gehen, ohne dass die Unternehmen den Wissensverlust problemlos kompensieren könnten.

Dabei sind die positiven Effekte von Wissensmanagement längst durch harte Fakten belegt. So fand das Institut der deutschen Wirtschaft (iwd) heraus, dass jeder Mitarbeiter durchschnittlich gut mehr als zwei Stunden wöchentlich nach Dokumenten sucht. Dieser – vermeidbare – Aufwand kostet ein Unternehmen mit 10 Mitarbeitern sage und schreibe 37,4 TEUR pro Jahr.

Früher haben ein Studium und wenige Fortbildungen ausgereicht, um im Arbeitsleben zu bestehen. In Zeiten der Technologisierung durch künstliche Intelligenzen wird lebenslanges Lernen immer wichtiger. Deshalb investieren viel Zeit und Geld, damit unsere Mitarbeiter immer am Puls der Zeit agieren können.

Hierbei nutzen wir auch die Förderung „Weiterbildung in Niedersachsen“ (WiN), die kleine und mittelständische Unternehmen in ganz Niedersachsen bei Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.

Das Förderprogramm wird mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln finanziert.

Unsere Website verwendet Cookies. Per Klick auf „alle Cookies zulassen“ erlauben Sie der Website, neben den für die Funktionalität notwendigen Cookies auch welche für Tracking-Zwecke (Google Analytics) zu verwenden. Mehr zum Thema finden Sie unter Datenschutz.
Details